1920-1938 Die schwedische Israelsmission

In den Jahren vor dem ersten Weltkrieg und vermehrt in den Jahren danach kamen – meist aus dem Osten – jüdische Familien nach Wien und hatten hier ihre erste Begegnung mit dem Protestantismus. Hier, wie auch in zahlreichen anderen Städten der ehemaligen Donaumonarchie lernten sie nicht nur die tolerante und weiterlesen

Das Schwedenheim in Weidling – Kinderheim, Altenheim und Zufluchtsstätte

Das Objekt  in Weidling/Klosterneuburg, Hauptstraße 156, wurde 1936 von der Schwedischen Israelsmission erworben. Seit 1938 stand es unter der Leitung von Schwester Anna-Lena Peterson. Anfangs diente es der Missionsgemeinde und vor allem Kindern und Jugendlichen als ein Ort der Zuflucht und der Stärkung durch Gottes Wort.

Greta Andrén

Die schwedische Diakonisse Greta (Ebba) Andrén wurde am 4. März 1909 in Marstrand geboren und gehörte seit 1929 dem Diakonissenhaus in Göteborg an. Im Dienste der Schwedischen Israelsmission (Svenska Israelsmissionen) hat sie von 1934 bis 1941 in deren Wiener Station ihn der Seegasse 16 gearbeitet.

Friedrich Forell

Der deutsche Sozialpfarrer jüdischer Abstammung Friedrich Forell stammte aus Breslau. Als er 1933 seine Heimat verlassen mußte, kam er nach Wien und übernahm dort bis 1938 die Leitung der Schwedischen Israelsmission.

Nach dem „Anschluß“ mußte er fliehen und gelangte über Prag und Schweden nach Paris. Dort, und später in New weiterlesen

Rel.Prof. Hans Haberl

Der Wiener Religionsprofessor Hans Haberl galt zu seiner Zeit als einer der bedeutendsten evangelischen Theologen mit ökumenischer Erfahrung. Vor dem Ersten Weltkrieg betrieb er das Zustandekommen des Evangelischen Zentralvereins für Innere Mission in Österreich und ist somit neben Pfarrer Theodor Zöckler (ein Schüler von Franz Delitzsch in Leipzig) einer weiterlesen

Dr.theol.h.c. Hans Jaquemar

Dr. Hans Jaquemar entstammte einer Hugenottenfamilie aus Sedan, die 1779 wegen der Verfolgung in Frankreich über Erlangen nach Wien gekommen war. Die Familie beteiligte sich maßgeblich am Aufbau der Wiener evangelischen Gemeinden, die durch das Toleranzpatent Kaiser Josefs II (1781) möglich wurden.

Hans Kosmala

Im Jahre 1935 mußte das seit  1886 bestehende „Institutum Judaicum Delitzschianum“ (begründet und benannt nach Franz Delitzsch, 1813-1890, u.a. Übersetzung des Neuen Testaments ins Hebräische) seine Pforten in Leipzig schließen. Der Vorstand der Schwedischen Mission in Stockholm lädt hierauf den Leiter des Instituts, Dr. Hans Kosmala ein, seine Arbeit in weiterlesen