Das Schwedenheim in Weidling – Kinderheim, Altenheim und Zufluchtsstätte

Das Objekt  in Weidling/Klosterneuburg, Hauptstraße 156, wurde 1936 von der Schwedischen Israelsmission erworben. Seit 1938 stand es unter der Leitung von Schwester Anna-Lena Peterson. Anfangs diente es der Missionsgemeinde und vor allem Kindern und Jugendlichen als ein Ort der Zuflucht und der Stärkung durch Gottes Wort.

Im Sommer 1939 fand dort ein Umschulungskurs für Auswanderer statt, ab Herbst 1939 wurden in Weidling alleinstehende ältere Menschen untergebracht.

Das Haus in Weidling konnte noch bis zur Ausweisung der letzten schwedischen Mitarbeiter durch die GESTAPO im Oktober 1941 weitergeführt werden.

Nach dem Krieg wurde das „Schwedenheim“ für etwa 10 Jahr lang der evangelischen Superintendentur (unter Superintendent Georg Traar) als Freizeitheim zur Verfügung gestellt. Als jedoch immer mehr Bekannte der Schwedenmission aus Krieg und Verfolgung nach Wien zurückkehrten, war es der Wunsch von Schwester Anna-Lena, diesen Personen ein Zuhause zu schaffen und das „Schwedenheim“ wieder zu übernehmen.
Nach einem 1958 begonnenen Umbau konnte das „Schwedenheim“ noch im Herbst des selben Jahres seiner neuen Bestimmung als Altenheim übergeben werden.

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