Greta Andrén

Die schwedische Diakonisse Greta (Ebba) Andrén wurde am 4. März 1909 in Marstrand geboren und gehörte seit 1929 dem Diakonissenhaus in Göteborg an. Im Dienste der Schwedischen Israelsmission (Svenska Israelsmissionen) hat sie von 1934 bis 1941 in deren Wiener Station ihn der Seegasse 16 gearbeitet.

Portrait von Schwester Greta Andrén aus dem Jahr 1935

Mit freundlicher Genehmigung der Schwedischen Kirche, Uppsala

Danach war sie von 1942 bis 1946 Hausmutter in der schwedischen Missionszentrale und gleichzeitig Jugendsekretärin des Bistums Stockholm. Von 1946 bis 1971 wirkte sie als Hausmutter des Schwedisch-theologischen Instituts in Jerusalem. Sie verstarb in ihrer schwedischen Heimat am 31. Oktober 1971.

Todesanzeige für Greta Andrén im Christusboten

Über das Leben der jüdischen Anwaltstochter Gerty Fischer, ihre Begegnung mit der „Seegasse“ und ihre Deportation nach Polen hat Greta Andrén das Buch „Ein Brief Christi“ geschrieben. Gleichzeitig ist dieses Buch ein reiches Zeugnis über das Wirken der Schwedischen Israelsmission in Wien während der Zeit des Nationalsozialismus und über die Ereignisse im Haus Seegasse 16 in den Jahren 1938 bis 1941.

Buch Cover (Paperback): Ein Brief Christi von Greta Andrén

Leseproben aus dem Buch von Greta Andrén: „Ein Brief Christi“

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